Haben Sie den Züchter ihres Vertrauens gefunden, werden Sie ihn hoffentlich mit vielen Fragen löchern und den gefallenen Wurf im Idealfall mehrere Male besuchen können. Aber der Züchter wird auch ihnen Fragen stellen. Wohnsituation, Familiengröße, kurz gesagt ihre Lebensumstände sind auch für ihn interessant. Er möchte die Welpen selbstverständlich in guten Händen wissen.
Kurz vor der Abgabe der Welpen an die Käufer wird der Wurf von einem Wurfabnahmeberechtigten des DRC kontrolliert. Positives und Negatives wird in einem Protokoll vermerkt welches sie sich zeigen lassen sollten.
Der Welpe wird mit frühestens 8 Wochen an seine neuen Besitzer übergeben. Er ist zu diesem Zeitpunkt gechippt, geimpft (SHL-P) und mindestens viermal entwurmt.
Trotz aller konsequenten Reglementierungen durch einen Verein, kann es leider keine Garantie für einen gesund heranwachsenden Hund geben. Sie können aber sicher sein, dass durch die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit Mensch-Hund, durch die überprüfbaren gesundheitlichen Fakten, sowie eine liebevolle Aufzucht das bestmögliche getan wird damit sie einen wesensfesten und agilen Welpen mit nach Hause nehmen können, der sie in Zukunft durch den Alltag begleitet.
Ihr Züchter wird sich weiterhin freuen vom Wohlergehen des Hundes zu erfahren und er wird ihnen hoffentlich auch noch lange nach der Abgabe mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Sollte es nicht möglich sein einen Curly-Welpen in Deutschland zu finden und der nächste Weg führt Sie ins Ausland, dann achten Sie auch hier darauf, dass der zukünftige Welpe in einem von der FCI anerkannten Verein gezüchtet wird.
Die FCI (Federation Cynologique Internationale) ist die internationale Dachorganisation der Kynologie. Sie garantiert innerhalb ihrer Organisation die gegenseitige Anerkennung der Abstammungsurkunden der Länder. Gleichfalls anerkannt sind der Kennel Club (KC) Englands und der AKC Amerika.
Im Regelfall wird ein Hund im Ausland mit ca. 8 Wochen abgegeben, in der Schweiz mit 10 Wochen.
Erkundigen Sie sich frühzeitig über die Bedingungen zur Einreise nach Deutschland.
Zur Einreise in die EU muss der Welpe mit einem Mikrochip versehen sein oder eine Tätowierung aufweisen.
Er benötigt einen genormten EU-Heimtierausweis und eine Bescheinigung darüber, dass kein Kontakt zu fremden Tieren bestand.
Mehr dazu unter Yorkshire-Terrier-Journal.
Text: Ute Naber
Bei weiteren Fragen zum Thema Curly Coated Retriever hilft Ihnen der Deutsche Retriever Club gern weiter.
Rassebetreuerin für Curlies ist:
Ilka Lunn
Staustufe 7
31628 Landesbergen
Tel.: 05025 946852
Ilka.Lunn@swinton.de
